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Partystimmung zum Saisonstart mit "Mir 2wä & Band"
Die MAIN-POST schrieb: Einen äußerst gelungenen Start in die zweite Konzert-Saison feierte man in der Kellerbühne des Weinhauses Zorn in Lengfurt mit „Mir Zwä und Band“. Ganz hervorragende Musik aus Pop und Rock traf in ausverkauftem Haus auf sehr aufgeschlossene Zuhörer, die sich sofort von der Musik anstecken ließen und entsprechend „mitgingen“ und vor allem auch die Tanzfläche vor der Bühne frequentierten. Und auch die sieben Musiker ließen sich von der guten Atmosphäre in Lengfurter Kellerbühne anstecken.
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Mit den Frankomanen waren am Freitag abend 2 Musiker in der Kellerbühne zu Gast, die den ganzen Abend mit eigenen Liedern bestritten. Die Songs aus der Feder von Jürgen Heinz erzählen von Missgeschicken im Alltag, von großen Sprüchen, von kleinen Gemeinheiten im Eheleben und von mehr oder minder wichtigen Lebensweisheiten. Von Heinz in der fränkischen Sprache vorgetragen wurden die Lieder zu komischen bis tragikomischen Millieustudien. Die knapp 50 Zuhörer schmunzelten über den mit derbem Wortwitz gespickten Vortrag und erfreuten sich an einigen comedyhaften Showeinlagen von Jürgen Heinz, z.B. als Gitarrenheroe, der aber auch gesanglich zu überzeugen wusste. Musikalisch bedienten sich die Frankomanen in der gesamten Popularmusik – insbesondere beim Blues. Durch liebevoll ausgetüftelte Arrangements bekamen die Kompositionen der Frankomanen ihren letzten Schliff, wofür Rainer Schmitt verantwortlich zeichnet. Bei Stücken wie „Lass mich net alee“, einer geradlinigen Popballade bestach Schmitt auf der klassischen Gitarre mit wunderschönen Sololinien. Auf dem Saxofon schaffte er es, auch im Backround stilsicher die Grooves mit den typischen Riffs zu unterstützen und so die Songs des Duos abzurunden. Kurzweilig ging es zu in der Kellerbühne. Mit einem Eingangsolo auf dem Sopransaxofon und einem Fes auf dem Kopf entführten die Frankomanen ihr Publikum in dem Song „die Wunderlampe“ in die orientalische Welt oder brachten ihr Publikum mühelos dazu, bei “Dunkle Auche“, einer Adaption eines russischen Volkslieds, den Refrain mitzusingen. In ihrem Lied „Ich brauch´n Hit“ beschrieben sie augenzwinkernd den Frust, der viele Musiker umtreibt. Die beiden hatten jedenfalls einiges hitverdächtige Songmaterial zu bieten, dem man eine größere Öffentlichkeit wünscht. Die Zuhörer in der Kellerbühne waren angetan von zwei spielfreudigen Musikanten, von lustigen bis hin zu nachdenklichen Liedern, von einem rundum unterhaltsamen Abend und belohnten die Frankomanen mit anhaltendem Applaus.
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Die „Sons of the Desert“ begeisterten mit Songs und Wortwitz das Publikum in der KellerbühneWer es schafft, einen ganzen Abend mit Musikstücken zu gestalten, die vermutlich nicht einmal ein Prozent des Publikums kennt, und trotzdem rauschenden bis stürmischen Beifall zu bekommen, muss ziemlich gut sein. Das traf auf die Münchner Band „Sons of the Desert“ zu, die in der Kellerbühne im Weinhaus Zorn in Lengfurt sich tief ins Gedächtnis jedes einzelnen Besuchers geschrieben hat. Rainer Wöffler steht auf Schellack-Platten aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg, weil die „besser klingen als alle anderen Tonträger“, wie er im Gespräch verriet. Er sammelt diese Scheiben auch und findet dort so viel Gutes, das zu Unrecht wenig bekannt ist, gleichzeitig aber ihm so gut gefällt, dass es „auf die Bühne muss“. Er spielt Gitarre (spanische, Hawaii- und Slidegitarre), Mandoline (auch als Balalaika gestimmt), Kazoo und Ukulele. Außerdem singt er. Kongenial seine Mitstreiter: Leopold Stepanek (gleiche Instrumente bis auf Kazoo, Gesang) und Hans Graf, der mit dem mächtigen Sousafon zwischen den beiden anderen auf der Bühne thront und mit den tiefen Tönen das alles zusammenhält.
Da waren Songs zu hören wie „Honolulu how do you do“ von 1932, ein Trinidad-Calypso eines gewissen Wilmoth Houdini (von 1928) oder „Makin‘ Wicky Wacky down in Waikiki“, wo Schlüpfrigkeit durchaus auch mit Schlüpfern zu tun haben könnte. Dazu Swing und Blues aus einer Musik-Ecke, die leider viel zu selten ausgeleuchtet wird, mit ungebremster Spielfreude dargeboten, Publikumsdialoge inbegriffen. Und Zugaben gab‘s auch für das „handverlesene Publikum“ (ein paar Dutzend waren es schon). |
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Das Herz in den Highlands verloren „Songs from the past“ bot das Klassikkonzert am Freitag in der Kellerbühne Lengfurt, das den an Dreikönig 2011 begonnenen Weg konsequent fortsetzte.
Der aus Lengfurt stammende Komponist Peter Anton Kreusser war über Paris nach London gegangen, wo er es Ende 18./Anfang 19.Jahrhundert bei Hofe zu großer Anerkennung gebracht hatte. Drei Kreusser-Stücke trugen Campbell-Shaw und Günther vor, am nachhaltigsten blieb „Kate of Aberdeen“ in Erinnerung, ein Lied an eine sehr schöne legendäre Frau. Günther ließ ein reines Instrumental-Stück folgen, das von dem 1756 in Miltenberg geborenen „deutschen Mozart“ Joseph Martin Kraus stammt. Joseph Haydn war anschließend mit drei Liedern vertreten, unter anderem „The mermaid song“.
Schlenker Richtung Irland folgten mit „Salley gardens“ und „Cockles and mussles“. Als Zugabe gab sie einen weiteren Robert-Burns-Song: „My heart is in the highlands“. Für viele der Zuhörer mag die Sehnsucht geweckt worden sein, einmal genau dorthin zu reisen. Michael Günter verriet anschließend im kleinen Kreis, dass Original-Noten von Peter Anton Kreusser auch hierzulande aufgetaucht seien und das Interesse daran, sie möglicherweise zu erwerben, zunehme. Durch solche Konzerte in der Kellerbühne könnte der Dreikönigstag zu einem besonderen Konzerttermin im Jahresablauf avancieren. |
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Herzblut und Leidenschaft: Der Blues lebt
Wenn die Omni-Blues Band mit ihrem Gitarristen und Quasi-Lokalmatador Mike Viertel in die Kellerbühne kommt, können die Veranstalter getrost mit vollem Haus rechnen – so war es letztes Jahr, und so war es erwartungsgemäß auch am vergangenen Freitagabend. Die Stücke in langen Sets, mit Leidenschaft und Herzblut gespielt, führten dazu, dass Mitternacht spielend großzügig überschritten wurde, dass viele Konzertbesucher tanzten, und die Musik bei spürbar intensiven Hochstimmung zu fesseln verstand. Das Publikum war von Anfang an gut dabei und honorierte die gefühlvoll gespielten Einlagen von Mike Viertel und Michael Hauck mit Szenenapplaus. Highlights unter vielen weiteren Stücken waren „Theme for an imaginary Western“ (Mountain/Colosseum) und James Browns „It's a man's man's world“. |
Der MEGA-Event in der Kellerbühne Firebirds - Spass - Party - natürlich vor ausverkauftem Haus
Trotz der räumlich begrenzten Möglichkeiten – das Publikum tanzte ab dem ersten Song. Monkeyman aus Schweinfurt heizte dem Lengfurter Publikum mit Stevie Wonder, Bill Withers und Symply Red ein. Bei den ersten fünf Aufwärm-Songs wurde klar, die Band, die heute zugange ist, hat Spass an der Musik und ist auch fähig, diesen Spass mit dem Publikum zu teilen. Da war es ein Leichtes für Altmeister Werner Thamm den Einstieg über sein bekanntes Firebirdsrepertoire wie Credence Cleerwater oder Santana zu finden. Eine Überaschung waren dann, dass Thamm in diesem Jahr mit einigen Tom-Jones-Titeln aufwartete – Titel, im Sound der James Bond Filme, im späteren Las Vegas Sound des Tigers oder mit „Sexbomb“ schon im Sound der späten 90er. Als der völlige Partyknüller erwiesen sich im zweiten Set die Songs von Hot Chocolate. „Sexy Thing“, „Everyone`s a Winner“ und „It Started with a Kiss“ überforderte die Möglichkeiten des Kellers – so viele Tanzwillige für so wenig Tanzfläche – es wurde eng. Etwas Luft bot dann wieder das dramatische Fach der Rockmusik im dritten Set. Die Band bewegte sich mit mit Uriah Heep, Steppenwolf und Jethro Tull in alten Firebirds-Fahrwassern und bot mit Phil Collins` „Easy Lover“ noch einen Hammer aus den 80er-Jahren bevor es dann in die Zugaben-Runde ging. Wer Werner Thamm kennt, weiß was jetzt folgte: Joe Cocker´s Reibeisenstimme. „Unchain my heart“, „Summer in the City“, natürlich „With a little help from my friends“ und als finale Zugabe ein Duo mit Organist Michael Hauck: Billy Preston`s "You are so beautiful" beendete diesen Mega-Event in der Kellerbühne.
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Lengfurter Kellerbühne im Folk-FieberSolid Ground bezauberten mit Poesie und begeisterten mit ungebremster Spiellaune |
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Ein auf den ersten Blick unscheinbares Plakat hatte die Veranstaltung am Freitag mit der Dennis Schütze Band in der Kellerbühne angekündigt. Bei genauerem Hinsehen konnte man aber in der Arbeit des Grafikers Markus Westendorf vieles entdecken, was dann auch die Band am Freitagabend widerspiegelte. Das Traditionsbewusstsein, wie es uns die Holzschnittanmutung des Plakats suggeriert, fand sich eben auch in der bodenständigen Musik von Dennis Schütze wieder. Das Motiv des Plakats mit musizierenden Cowboys, Banjo und Goldgräberstimmung verriet das Genre, in dem sich die Musiker der Dennis Schütze Band bewegten: American Country Music. Und so wie die Grafik bis hin zur Typographie mit Liebe zum Detail gestaltet war, waren auch die Arrangements wohl dosiert, nicht überarrangiert sondern geschmackvoll gestaltet – die Musiker gingen am Freitagabend in der Kellerbühne mit Sorgfalt und Liebe zur Musik ans Werk.
Tolle Band, ergreifende Musik, überragende Musiker: Dennis Schütze Band. |
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Weitere Infos unter: www.dennisschuetze.de |
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Heimspiel für „One Bar Town“Einen weiteren Konzerthöhepunkt erlebten die Besucher der Kellerbühne im Weinhaus Zorn in Lengfurt mit der deutsch-dänischen Band „One Bar Town“. Bei der Gruppe spielt ein gebürtiger Lengfurter mit, der auch die meisten Songs komponiert: Andreas Jeßberger (Gitarre). Für ihn war es eine Premiere, in seinem Heimatort auf der Bühne zu stehen.
Die Songs der Band, die in ihrer zehnjährigen Geschichte bereits vier CDs veröffentlicht hat, stießen auf offene Ohren. Bei dem als „Americana“ bezeichneten Musikstil fiel es leicht, sich in die Gefilde von „West coast meets Country“ versetzt zu fühlen. Erst nach drei Zugaben ließ das Publikum die Band ziehen. Die aktuelle CD der Band hört auf den Namen „Steal, Nick & Borrow“. Der nächste Termin auf der Lengfurter Kellerbühne ist am Samstag, 21. April, um 19.30 Uhr das Wirtshauskabarett mit Philipp Simon Goletz alias „Frankensima“.
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Alex-Bomba-Terzett |
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www.kellerbühne.de im Weinhaus Zorn |
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